Prozessanalyse in der Laboranalytik

Die Prozessanalyse in der Laboranalytik umfasst typischerweise drei Phasen, die von der Laboranforderung bis zum Befund reichen und über die Versorgungsgrenzen hinweg koordiniert werden müssen.

Die optimale Gestaltung einer umfassenden Prozessanalyse erfordert eine sorgfältige Abstimmung und Koordination zwischen den beteiligten Berufsgruppen über die Versorgungsgrenzen hinweg. Nur so kann eine effiziente und qualitativ hochwertige Analyse und Befundung gewährleistet werden.

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Indikationsspezifische Laboranforderung

In der ersten Phase, der indikationsspezifischen Laboranforderung, werden die Anforderungen für die Laboruntersuchung festgelegt. Dabei müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden, wie beispielsweise die medizinische Indikation, die gewünschten Parameter und die Zeitrahmen für die Analyse. Eine präzise und eindeutige Formulierung der Anforderungen ist dabei entscheidend, um eine effiziente und genaue Analyse durchzuführen.

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Laboranalytik und Automation

In der zweiten Phase, der Laboranalytik und Automation, wird die Analyse selbst durchgeführt. Hier kommt es darauf an, dass alle Schritte im Analyseprozess exakt definiert und standardisiert sind, um eine hohe Reproduzierbarkeit und Genauigkeit der Ergebnisse zu gewährleisten. Dabei spielt auch die Automation eine zunehmend wichtige Rolle, um die Analyse effizienter und weniger fehleranfällig zu gestalten.

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Qualitätsgesicherte KI-unterstützte Befundung

In der dritten Phase, der qualitätsgesicherten KI-unterstützten Befundung, wird der Befund auf Basis der Analyseergebnisse erstellt. Hierbei können Künstliche Intelligenz (KI) und Algorithmen eingesetzt werden, um die Befundung schneller und genauer zu gestalten. Dabei ist es jedoch wichtig, dass die KI-Systeme regelmäßig validiert und auf ihre Leistungsfähigkeit überprüft werden, um eine hohe Qualität und Sicherheit der Ergebnisse zu gewährleisten.